Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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04.08.2018 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Überbackene, gefüllte Chayote

Ina Bösecke

Der bekannteste Film des Kubaners Tomás Gutiérrez Alea (1926–1996) ist hierzulande wahrscheinlich »Erdbeer und Schokolade« (1993), in dem sich der Regisseur mit Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit in der kubanischen Gesellschaft auseinandersetzt. Gutiérrez gilt als Wegbereiter des Neuen Kubanischen Kinos. Er hat sich in seinem Werk unter anderem immer mit Sichtweisen oder Verhaltensmustern beschäftigt, die es in einer besseren und gleichberechtigten Gesellschaft nicht geben sollte. In »Bis zu einem gewissen Grad« (1984) versucht er, den Männern des Landes ihren Machismo vor Augen zu führen.

Ein Drehbuchautor und ein Regisseur führen mit Hafenarbeitern in Havanna Interviews, aus diesen soll dann der Film entstehen, der den Machismo in Kuba allgemein behandelt. Die Intellektuellen glauben, im Hafenmilieu sei der Machismo am ausgeprägtesten, und ihre Befragungen scheinen das zu bestätigen. Warum es in ihrem Team keine weibliche Mitarbeiterin gibt, fragt Lina (...

Artikel-Länge: 3010 Zeichen

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