Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
03.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schlechte Zeiten für wen?

Kosten des Dieselabgasbetrugs belasten VW-Konzernbilanz. Eigentümer kassieren Profite. Beschäftigte in Kurzarbeit

Stephan Krull

Die Großaktionäre von Volkswagen wird es freuen: Der Umsatz ist im ersten Halbjahr 2018 auf fast 120 Milliarden Euro, der »Überschuss« auf neun Milliarden Euro gestiegen. Auch wenn gut zwei Milliarden davon an Steuern abzuführen sind, bleibt am Jahresende wohl ein Profit von 13 Milliarden Euro, der an den Porsche-Piëch-Clan und die Scheichs von Katar geht. 5,5 Millionen Fahrzeuge der Konzernmarken wurden gebaut und in den Handel gebracht. Eine äußerlich glänzende Bilanz, die Herbert Diess, VW-Chef seit April dieses Jahres, da vorlegt.

Dennoch redete der Boss bei der Pressekonferenz am Mittwoch so, als würden sich die Beschäftigten bei der Arbeit ausruhen: »Wir haben mehr Fahrzeuge ausgeliefert als jemals zuvor. Aber darauf können wir uns nicht ausruhen, denn in den kommenden Quartalen liegen große Anstrengungen vor uns.« Dies ist mehr als der übliche Blick auf die Konkurrenz, auf die sinkenden Preise und erforderlichen Rabatte, die den Konzernchef warnen ...

Artikel-Länge: 4844 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €