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03.08.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Sie hat getan, was sie tun musste«

Die 17jährige Ahed Tamimi ist zu einem Symbol für den Widerstand des palästinensischen Volkes geworden. Ein Gespräch mit Bassem Tamimi

Freya Fraszcak

Am vergangenen Sonntag morgen öffneten sich für die 17jährige Ahed Tamimi nach fast acht Monaten Haft die Tore des Hascharon-Gefängnisses. Zusammen mit ihrer Mutter Nariman, die ebenfalls inhaftiert gewesen war, wurde sie zu einer Kontrollstelle in der von Israel okkupierten Westbank gebracht, wo beide von ihrem Vater bzw. Ehemann Bassem und anderen Familienmitgliedern sowie israelischen, palästinensischen und ausländischen Friedensaktivisten herzlich begrüßt wurden. »Mein Glück ist nicht vollständig, solange meine Schwestern nicht bei mir sind«, sagte die junge Aktivistin nach ihrer Freilassung mit Blick auf zahlreiche andere politische Gefangene in den israelischen Haftanstalten.

Ahed Tamimi und ihre Mutter waren im vergangenen Dezember von israelischen Soldaten festgenommen worden. Zuvor war im Internet ein Video verbreitet worden, das die damals 16jährige zeigt, wie sie vor ihrem Haus in Nabi Saleh in der besetzten Westbank zwei bewaffnete Soldaten...

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