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02.08.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Treffen für Frieden

Bei den Astana-Gesprächen zu Syrien in Sotschi ging es auch um die vielen vom Krieg Vertriebenen

Karin Leukefeld

Anfang der Woche haben in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi die zehnten Syrien-Gespräche im Astana-Format stattgefunden. Akteure des Krieges in Syrien berieten, wie ein Friedensprozess auf den Weg gebracht werden kann. Die Zusammenkunft fand unter der Schirmherrschaft der Garantiemächte Russland, Iran und Türkei statt.

Die Tagesordnung war von dem Syrien-Beauftragten des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentiew, und dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, festgelegt worden. Iran war durch Hossein Dschaberi Ansari vertreten, Berater des iranischen Außenministers. Die Türkei hatte ihren Astana-Beauftragten, den Diplomaten Sedat Onal, geschickt. Die syrische Delegation wurde vom UN-Botschafter des Landes, Baschar Al-Dschafari, geleitet.

Auch einige oppositionelle Delegationen und UN-Experten waren erschienen. Weder die USA noch die vom Westen und den Golfstaaten unterstützte oppositionelle »Nationale Koalition« nahmen an dem Treff...

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