30.07.2018 / Titel / Seite 1

Stimmen der Hoffnung

Auf dem »Festival Lula Livre« in Rio de Janeiro fordern Zehntausende Freiheit für den Kandidaten der Arbeiterpartei

Peter Steiniger

Das letzte Wort im Fall Lula ist noch nicht gesprochen. Für den Samstag abend riefen Verteidiger des früheren Präsidenten Brasiliens aus Kunst und Kultur zu einer Großveranstaltung ins Zentrum der Metropole Rio de Janeiro. Im Mittelpunkt des Appells, den auch soziale Bewegungen unterstützen, mit mehr als 800 Unterzeichnern aus Musik, Tanz, Literatur, Film und Theater stand die Forderung nach »der unverzüglichen Freilassung« von Luiz Inácio Lula da Silva und nach der Respektierung des Rechts »als Grundpfeiler jedes minimal demokratischen Systems«. Der Fall habe eine in der jüngeren Geschichte des Landes »einmalige Symbolkraft«. Der Politiker der Arbeiterpartei (PT) sitzt seit dem 7. April in Curitiba im Gefängnis. In einem Prozess um ein ihm angedichtetes Luxusappartement war Lula zuvor in zwei Instanzen verurteilt worden und soll noch zwölf Jahre in Haft bleiben. Der Kandidat der PT ist der aussichtsreichste für die im Oktober anstehenden Präsidentschaft...

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