28.07.2018 / Inland / Seite 8

»Sind nicht gekommen, um nur zu schlafen und zu essen«

Protest für die Belange geflüchteter Frauen: »Women in Exile« mit Bus in der Bundesrepublik unterwegs. Gespräch mit Halima

Eleonora Roldán Mendívil

Seit dem 23. Juli macht die Organisation »Women in Exile« eine Bustour durch die Bundesrepublik, die noch bis zum 5. August dauern soll. Was hat es damit auf sich?

Wir wollen Grenzen durchbrechen und Frauen stärken. Unser Ziel ist ihre Selbstermächtigung. Um das zu erreichen, wollen wir Informationen zugänglich machen, Workshops durchführen und die Lager besuchen, in denen asylsuchende Frauen leben. Auf diesem Wege können sie sich über ihre Problemen austauschen und sich kennenlernen. Dadurch werden ihre Sorgen und Nöte sichtbar und können somit politisch aufgegriffen werden. Wenn wir Frauen stärken, stärken wir die gesamte Gemeinschaft. Denn sie sind diejenigen, die sich um die Kinder und die Gemeinschaft kümmern. Es geht darum, dass wir Frauen unsere Rechte und unsere Verantwortung kennen. Was können wir tun, wenn wir ein Problem haben? Darauf suchen wir gemeinsam Antworten.

Den Frauen geht es in ihrem Motto darum, Grenzen zu durchbrechen. Welche Grenze...

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