27.07.2018 / Ausland / Seite 6

In See gestochen

Aktivisten wollen mit Flottille die israelische Blockade des Gazastreifens brechen

Gerrit Hoekman

Am Montag verließ eine Flotte den Hafen von Palermo in Richtung Gaza. An Bord befinden sich rund 40 Aktivistinnen und Aktivisten, die versuchen wollen, die israelische Seeblockade zu brechen, unter der die zwei Millionen Einwohner in Gaza seit mehr als zehn Jahren leiden.

»Es ist eine große Schande für die internationale Gemeinschaft, dass wir das erlauben«, sagte der Norweger Mikkel Grüner am Montag in einem Interview mit Real News Network, das die Seereise mit einem Korrespondenten begleitet. Grüner ist Abgeordneter der Sozialistischen Partei im Stadtrat von Bergen und schon seit Ende April auf dem Fischtrawler »Al-Awda« (Die Rückkehr). Auf dem Weg nach Palermo legte das Schiff in zahlreichen europäischen Häfen an.

»Al-Awda« hat wie die anderen Boote der »Flotilla 2018« Medikamente geladen, die in Gaza dringend benötigt werden. Sollten die Aktivisten den Hafen von Gaza erreichen, werden sie ihr Schiff zudem einer palästinensischen Fischereiunion schenke...

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