26.07.2018 / Ansichten / Seite 8

Weltwirtschaft im Umbau

US-Handelskrieg und seine Auswirkungen

Jörg Kronauer

Drei Städte, drei Treffen, drei Baustellen, auf denen die maßgeblichen Mächte der Welt an deren künftiger Gestaltung schraubten: Der gestrige Mittwoch ist für die globale Wirtschaft ein wichtiger Tag gewesen. In Washington sollte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei US-Präsident Donald Trump vorsprechen; in Tokio verhandelte Außenminister Heiko Maas mit seinem Amtskollegen Taro Kono; in Johannesburg starteten die BRICS-Staaten ihren diesjährigen Gipfel. Und überall stand explizit oder implizit dasselbe im Zentrum: Donald Trumps Handelskrieg.

In Washington ging es um Hahnenkämpfe im transatlantischen Bündnis. Die alternde Allianz leidet daran, dass der bisherige Hegemon, die USA, auf den Niedergang zusteuert und gleichzeitig die deutsch dominierte EU zur Weltmacht werden will. Trump droht dem deutschen Rivalen mit Kfz-Strafzöllen, um ihn dort zu packen, wo es ihm wehtut; Juncker sollte das a...

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