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21.07.2018 / Inland / Seite 5

Gesetzlicher Mangellohn

Gehaltsuntergrenze von 8,84 Euro in der Stunde reicht in vielen deutschen Kreisen und Kommunen nicht zum Leben aus

Susan Bonath

Die deutsche Wirtschaft boomt. Monat für Monat bejubelt die Bundesagentur für Arbeit (BA) neue Beschäftigungsrekorde. Aber die Armut wird trotzdem nicht weniger. Prekäre Jobs, für die sie lediglich den gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro in der Stunde erhalten, sind für viele Lohnabhängige Alltag. Trotz Vollzeitarbeit können viele Betroffene ihren Lebensunterhalt nicht ohne staatliche Hilfe bestreiten. In 63 von 401 deutschen Landkreisen und Städten sind selbst die von Jobcentern und Grundsicherungsämtern anerkannten Wohnkosten so hoch, dass der aktuelle Mindestlohn nicht ausreicht, um aus dem Leistungsbezug hinauszukommen. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, welche diese am Donnerstag veröffentlichte. Vor einem Jahr galt dies »nur« für 19 Landkreise, wie die Linke-Abgeordnete Susanne Ferschl am selben Tag in einer Mitteilung betonte. Es werde deutlich, wie der propagierte Anspruch...

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