06.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Mangelware Wasser

Pakistan leidet trotz des Monsuns unter Dürre. Indien trägt mit Kraftwerk dazu bei. Bauern fürchten Ausfall der Ernte

Thomas Berger

Der Agrarsektor Pakistans macht 26 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des südasiatischen Landes aus. Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind ganz unmittelbar oder zumindest indirekt von der landwirtschaftlichen Produktion abhängig.

Doch gerade die ist momentan gefährdet: Der Staat leidet unter der schlimmsten Wasserknappheit seit Jahren. Während die Pegel der Stauseen auf einem historisch niedrigen Stand sind, führen auch die großen Flüsse immer weniger Wasser. Was zunächst als temporäre Krise anmutet, ist weit mehr. Prognosen von Experten unterschiedlicher Institutionen sagen für die kommenden Jahre eine rapide Verschlechterung der Wasserversorgung voraus.

Ende Mai hat Indiens Premierminister Narendra Modi das 864 Millionen US-Dollar teure Wasserkraftwerk Kishanganga im nördlichen Bundesstaat Jammu und Kaschmir eingeweiht. Was das mit der Trockenheit in Pakistan zu tun hat? Jede Menge, denn Kishanganga staut den Nilam an, einen Zufluss des Jhelam. Der wiede...

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