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05.07.2018 / Medien / Seite 15

Frankreichs Paten

Im Land von Bolloré und Bouygues: Zwei französische Medienmogule steuern Luxusjachten ebenso souverän wie die Politik

Hansgeorg Hermann, Paris

Der 6. Mai 2007 war ein großer Tag für den (Ex-)Kleinadeligen Nicolas Sarközy de Nagy-Bocsa, genannt Sarkozy. Das Volk hatte gewählt und die Mehrheit ihn gewollt. Der damals 23. Präsident der glorreichen Republik Frankreich lud Gäste ein. Das Luxusrestaurant »Fouquet’s« an den Champs-Élysées – einen Steinwurf entfernt von Sarkozys neuem Heim, dem Präsidentenpalast, schien dem strahlenden Sieger und seinem Gefolge der richtige Platz für eine Feier unter Freunden. Konzernherren des Landes, die den körperlich recht kurz geratenen Mann als Garanten einer langen, profitträchtigen Kooperation sahen, gaben sich an jenem Abend die Klinke in die Hand.

Da war Vincent Bolloré. Der Bretone, Repräsentant des »Françafrique«, Synonym für die finsteren Geschäfte zwischen den alten Kolonialherren und ihren neuen Freunden auf dem ausgebeuteten Kontinent, also den afrikanischen Diktatoren im Präsidentenfrack. Ebenfalls da war auch Martin Bouygues. Er gilt als Sarkozys intim...

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