05.07.2018 / Inland / Seite 4

Regenbogenfarben gegen braune Hetze

Christopher-Street-Day in Köln: Initiatoren verteidigen Gleichstellung sexueller Minderheiten

Markus Bernhardt

Bis zu 500.000 Teilnehmer werden am Sonntag zum diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD) in Köln erwartet. Die Parade gilt neben der in Berlin, die in diesem Jahr am 28. Juli stattfinden wird, als größte Manifestation von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen im deutschsprachigen Raum.

Seinen politischen Ursprung hat der CSD am 28. Juni 1969. Damals wehrten sich insbesondere schwule Männer in der New Yorker Christopher Street erstmals militant gegen brutale Übergriffe und Repression durch die Polizei. Zwar hat sich die Situation von Lesben, Schwulen, Trans-, Bi- und Intersexuellen vor allem in den letzten Jahren deutlich verbessert. Andererseits erstarkten reaktionäre Kräfte, die die rechtliche Gleichstellung aller Lebensformen in Frage stellen. So fällt die rechte AfD mit Stimmungsmache gegen sexuelle Minderheiten und deren angebliche Privilegierung auf. Und die Rechte erstarke nicht nur in Deutschland, sondern europaweit, sagte Ron Pohle, Sp...

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