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04.07.2018 / Antifa / Seite 15

Vereinnahmung eines Antifaschisten

Bundespräsident würdigt den vor 50 Jahren verstorbenen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer

Jana Frielinghaus

Vom Verfassungsschutz würde Fritz Bauer (1903–1968) auch in der Gegenwart vermutlich beobachtet. Schließlich ist bis heute auch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) nach wie vor im Visier des Inlandsgeheimdienstes wegen angeblicher linksextremistischer Neigungen. Zu Lebzeiten galt der Generalstaatsanwalt des Landes Hessen als Nestbeschmutzer – weil er, der selbst von den Nazis als Sozialdemokrat und Jude verfolgt worden war, auf eine konsequente Ermittlung und Bestrafung von Verbrechern des faschistischen Regimes drang.

Vor 50 Jahren, in der Nacht zum 1. Juli 1968, starb er in seiner Wohnung (siehe auch Schwerpunktseite in jW vom 29.6.). Drohungen gegen ihn hatte es zu Lebzeiten viele gegeben. Die bundesdeutsche Gesellschaft, der Nazis als gute Nachbarn galten, hasste ihn. Inzwischen ist seit seinem Tod ausreichend Zeit vergangen. Das offizielle Deutschland würdigt ihn, vereinnahmt i...

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