Der Schwarze Kanal
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04.07.2018 / Feuilleton / Seite 11

Neugierde, Wagnis und Tradition

Flüchtiges Glück: Dem Jazzposaunisten Conny Bauer zum 75

Gerd Adloff

Seit mich der Jazz in seinen Bann zog, war für mich der Posaunist Conny Bauer ein wichtiger Akteur. Er spielte u. a. in der Modern Soul Band, bei FEZ und bei Synopsis – diese Gruppe nannte sich später Zentralquartett. Was für ein Bandname, Anspruch und Anmaßung, Provokation, Ironie und Selbstironie in einem! Die Mitglieder, Ernst-Ludwig »Luten« Petrowsky, Ulrich Gumpert, Günter »Baby« Sommer und eben Konrad »Conny« Bauer, prägten nicht nur in dieser Gruppe den Jazz in der DDR wesentlich mit. Sie spielten alle immer auch in anderen Projekten, mit ausländischen Musikern und in vielen anderen Ländern. Das war auch nach dem Ende der DDR so, nun unter viel schwierigeren wirtschaftlichen Bedingungen.

Diese Musik lebt von Veränderungen, von Offenheit, Neugierde, von Wagnis und Kompromisslosigkeit, von Suche und dem Wissen um die Tradition. Das alles trifft auf Conny Bauer zu, der heute seinen 75. Geburtstag begeht.

Geboren in Halle an der Saale, war er zunächst ...

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