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04.07.2018 / Inland / Seite 5

Psychiatriemitarbeiter warnen

Beschäftigtenvertreter fordern bedarfsgerechte Personalvorgaben

Daniel Behruzi

Mehr Gewalt, weniger Menschlichkeit – das sind die Folgen, wenn es in der Psychiatrie an Personal fehlt. Unter den Beschäftigten der bundesweit rund 500 psychiatrischen Kliniken ist die Befürchtung groß, dass sich dieses Problem in Zukunft noch verschärfen könnte. Deshalb haben sich fast 100 Betriebs- und Personalräte sowie kirchliche Mitarbeitervertretungen in einem offenen Brief an Klinikbetreiber und Krankenkassen gewandt. Diese wollen nach jW-Informationen am heutigen Mittwoch in einer Arbeitsgruppe des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) – dem obersten Beschlussgremium der sogenannten Selbstverwaltung – über neue Personalvorgaben in der Psychiatrie beraten.

»Mit großer Sorge« betrachteten die betrieblichen Interessenvertreter die bisherigen Entwicklungen in Sachen Personalbemessung, heißt es in dem jW vorliegenden Brief. Der Bundestag hatte 2016 beschlossen, die bestehende Personalverordnung in der Psychiatrie (Psych-PV) durch ein neues Bemessungssy...

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