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30.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Geld in Plastiksäcken

Zementkonzern Lafarge angeklagt. Vorwurf: Verbrechen gegen die Menschheit wegen Finanzierung des »Islamischen Staats« in Syrien

Hansgeorg Hermann, Paris

Der französisch-schweizerische Zementhersteller La­farge-Holcim steht seit Donnerstag in Paris unter Anklage. Geschäftsleitung und Aktionäre werden von der französischen Justiz beschuldigt, zur Wahrung ihrer Geschäftsinteressen im Kriegsland Syrien in den Jahren 2012 bis 2015 mit dem sogenannten Islamischen Staat zusammengearbeitet und diesen direkt und indirekt finanziert zu haben. Der Vorwurf der seit einem Jahr ermittelnden Untersuchungsrichter lautet auf »Verletzung eines Embargos«, »Finanzierung eines terroristischen Unternehmens«, »Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschheit« und »Gefährdung menschlichen Lebens«.

Mit einem Umsatz von rund 13 Milliarden Euro und 63.000 Beschäftigten rund um den Globus ist Lafarge seit seiner Fusion mit dem Schweizer Baustoffriesen Holcim im Mai 2014 der weltweit größte Zementhersteller. In die Schlagzeilen geriet der Konzern im Frühjahr 2017, als er sich als erstes Unternehmen bereit erklärte, den Beton für d...

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