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30.06.2018 / Ausland / Seite 7

Ruinen neoliberaler Politik

Wahlen in Mexiko: Linker Präsidentschaftskandidat López Obrador laut Prognosen vorn. Ende der Dauerkrise nicht zu erwarten

Volker Hermsdorf

Mit den Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalwahlen an diesem Sonntag steht Mexiko vor einer historischen Zäsur. Den Prognosen zufolge dürfte Andrés Manuel López Obrador von der Mitte-Links-Partei »Bewegung zur nationalen Erneuerung« (Morena) zum neuen Staatschef gewählt werden. In dem mittelamerikanischen Land reicht dafür die einfache Mehrheit im ersten Wahlgang. Der von seinen Anhängern kurz »AMLO« genannte Politiker liegt in Umfragen derzeit bei rund 50 Prozent und hat 20 Prozent Vorsprung vor den konservativen Mitbewerbern. Nachdem López Obrador bei den Wahlen 2006 und 2012, im Vorfeld derer er in Umfragen ebenfalls vorn lag, durch Stimmenkauf um den Sieg gebracht worden war, könnte der ehemalige Bürgermeister von Mexiko-Stadt es dieses Mal schaffen. 89 Millionen Wahlberechtigte sind zudem aufgerufen, neben dem neuen Präsidenten auch über 3.400 Abgeordnete, Bürgermeister und Gouverneure im ganzen Land zu wählen.

Wer auch immer neuer Staatschef ...

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