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30.06.2018 / Inland / Seite 4

Vermeidbarer Anschlag

Amri hätte man frühzeitig wegen Drogendelikten »von der Straße« nehmen können

Der frühere Bundesanwalt Bruno Jost hat vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 seine Auffassung bekräftigt, dass die Berliner Polizei den später als Attentäter identifizierten Anis Amri »frühzeitig vor Begehung seines Anschlags von der Straße« hätte nehmen können. Dies teilte der Ausschuss am Donnerstag mit. Der umfangreiche Rauschgifthandel, in den Amri mit Kenntnis der Behörden verstrickt war, hätte für einen Haftbefehl eine ausreichende rechtliche Handhabe geboten, sagte Jost in seiner Vernehmung am Donnerstag. Der heute 69jährige hatte als Sonderbeauftragter des Berliner Senats zwischen April und Oktober 2017 Versäumnisse der Behörden im Umgang mit dem späteren Attentäter...

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