23.06.2018 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Sprachregeln aus Kiew

Reinhard Lauterbach

Es stimmt schon: So etwas wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland gibt es weltweit gerade noch einmal, bei der BBC, der er, historisch gesehen, ja auch nachgebildet wurde. Und es stimmt auch, dass es bei allen Mängeln hier Angebote zu hören und zu sehen gibt, die mit den knapp 18 Euro Rundfunkbeitrag im Monat immer noch fair bezahlt sind. Man muss ja nicht die ARD-Dudelwellen einstellen, die die Kommerziellen genausogut betreiben könnten.

Reden wir also von zwei Angeboten aus dem »Kerngeschäft« der Öffentlich-Rechtlichen: Information und Bildung. Im Inland eher wenig bekannt ist die Deutsche Welle (DW), der Auslandsrundfunk der BRD. Sie sendet in 30 Sprachen, um die BRD als »weltoffenen« Staat zu präsentieren. Wie weltoffen sie ist, zeigte sich am 11. Juni: In einem englischsprachigen Bericht zu dem Treffen des »Normandie-Formats« (Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine) in Berlin war von der Beilegung des ukrainischen »Bürgerkriegs« di...

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