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19.06.2018 / Feuilleton / Seite 10

Wie man widerständig wird

Ulrike Meinhof und das Heimkind Irene in einem fiktiven Gespräch: Eine szenische Lesung in Berlin

Anja Röhl

Auch die jW-Ladengalerie kümmert sich um das Thema 1968. Am vergangenen Donnerstag gab es »Heim.weh« von Thomas Nufer als szenische Lesung von Anja Panse und Anna Keil. Das Kammerspiel »Heim.weh« greift Motive aus dem Buch »Stille Schreie«, das Regina Page über »den Alptraum« ihrer Kindheit und Jugend in Kinderheimen geschrieben hatte, auf. Das Stück handelt von einem fiktiven Interview, das Ulrike Meinhof mit einer Tänzerin, die früher Heimkind war, führt. Bevor sie 1970 in den Untergrund ging, hatte sich die Journalistin Ulrike Meinhof viel mit Heimkindern beschäftigt, die Ende der 60er Jahre von Linken gemäß der damals beliebten Randgruppentheorie von Herbert Marcuse als potentielle revolutionäre Subjekte gesehen wurden.

Ulrike Meinhof hatte zu diesem Thema eine Radiosendung gemacht und das Drehbuch zum Fernsehfilm »Bambule« geschrieben, der dann nicht ausgestrahlt werden durfte, nachdem seine Autorin bei der Befreiung von Andreas Baader mitgemacht hat...

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