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19.06.2018 / Inland / Seite 8

»Selbstorganisierung im Stadtteil ist unser Ziel «

Hamburg hat ein kommunistisches Lokal. Mieter, Servicejobber und Partypublikum sollen erreicht werden. Gespräch mit Hassan Akyol

Anselm Lenz

Wir befinden uns in Hamburg im Dreieck zwischen Landungsbrücken, Reeperbahn und der Sankt-Pauli-Hafenstraße. Hier haben Sie mit Genossinnen ein neues Lokal, »Lüttje Lüüd«, eröffnet. Wer sind Sie und für wen machen Sie das?

Wir kommen aus verschiedenen Gruppen linksradikaler Organisierung: Antifa, Aktivisten aus sozialen Kämpfen, Kommunisten und auch Migranten. Wir haben das »Lüttje Lü üd« eröffnet, weil es hier bislang keine Anlaufstelle gab für Leute, die nicht autonom sind, aber trotzdem linksradikal oder anpolitisiert. Für jene sind wir eine ständige Adresse und machen hier viele Veranstaltungen.

Welche?

Zum Beispiel haben wir zu Marx’ Geburtstag eine Art Dreiklang gemacht. Wir haben über den Hamburger Neupack-Streik aufgeklärt. Nicht sozialversicherte Arbeiter, geringfügige Jobber und Leute aus dem Niedriglohnsektor haben gemeinsam gestreikt, wir haben einen Film darüber gezeigt und mit dem Regisseur diskutiert. Zweitens haben wir über die Frage gespr...

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