16.06.2018 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Mate-Eiscreme mit Papayakugeln

Ina Bösecke

Der Titel des Films »La extranjera« (Argentinien 2008) von Fernando Díaz kann als »Die Fremde« oder »Die Ausländerin« übersetzt werden. Als Ausländerin fühlt sich die Argentinierin Maria (Maria Laura Cali) in Barcelona, wo sie seit vielen Jahren wohnt. Die ersten Bilder des Films zeigen eine zumeist stumme Frau bei ihrer Arbeit als Garderobiere und Putzfrau in einer Disko. Sie raucht viel und schaut mit ausdruckslosen Augen in die Gegend. Man sieht Maria nach Hause gehen, wo es wohl eine Mitbewohnerin gibt, die man aber nicht sieht, nur hört. Ein Kater liegt auf Marias Bett, wird aber aus dem Zimmer gejagt. Die tolle bunte Stadt Barcelona wirkt im Film gar nicht toll und ziemlich grau.

Später muss Maria nach Argentinien in das Dorf ihres gerade verstorbenen Opas reisen, das den bezeichnenden Namen »Indio Muerto« (Toter Indio) trägt. Aber selbst in der tiefsten Provinz scheint es der Großvater nicht ausgehalten zu haben, auch wenn in diesem Dorf kaum jeman...

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