15.06.2018 / Feminismus / Seite 15

Krimi-Klassikerin mit Ambitionen

Wiederentdeckt von der Frauenbewegung: Vor 125 Jahren wurde Dorothy L. Sayers geboren

Christiana Puschak

Eigentlich wäre sie lieber als Dramatikerin und Autorin theologischer Traktate bekannt geworden. Doch Ruhm hat ihr »nur« das eingebracht, was mal als Broterwerb gedacht war: Das Verfassen von Kriminalromanen. Hier spielte Dorothy Leigh Sayers in einer Liga mit Agatha Christie und Arthur Conan Doyle, und bis heute gehört sie zu den meistgelesenen britischen Krimiautorinnen.

Geboren wurde sie am 13. Juni 1893 als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors in Oxford. Ihre Mutter Helen Mary war nach ihrer Schilderung »eine Frau von außergewöhnlichem Intellekt, die leider nicht die ihr gemäße Ausbildung erhalten hatte«. Zeitlebens fügte die Tochter das »L.« des mütterlichen Geburtsnamens an ihren Vornamen an. Dorothy konnte bereits als Vierjährige lesen. Ersten Unterricht erhielt sie von ihrer Mutter, während der Vater ihr Geigen- und Lateinstunden gab und die Gouvernanten mit ihr deutsch und französisch sprachen. Früh begann sie selbst zu schreiben und Theater...

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