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15.06.2018 / Inland / Seite 4

Ziel: Erdogan stoppen

In Frankfurt am Main diskutierten türkische Oppositionelle Chancen zur Abwahl des Präsidenten

Gitta Düperthal

In der Türkei werden am 24. Juni der Präsident und ein neues Parlament gewählt. Die gut drei Millionen im Ausland lebenden Türken stellen mehr als fünf Prozent aller Wahlberechtigten, die meisten von ihnen sind in der BRD ansässig. Bis zum Mittwoch abend hatten 343.000 der 1,44 Millionen Türken in Deutschland ihre Stimme ­abgegeben, wie die Deutsche Presseagentur am Donnerstag berichtete. Bis zum 19. Juni können sie noch teilnehmen.

In Frankfurt am Main diskutierten am Mittwoch abend auf Einladung der Linksfraktion im hessischen Landtag und der Demokratischen Partei der Völker (HDP) türkische Oppositionelle über die Aussichten, das AKP-Regime von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan abzulösen. Die Soziologin Nazan Üstündag zeigte sich überzeugt, dass dies möglich sei – obwohl die Wahlen unter unfairen Bedingungen stattfinden, tausende Oppositionelle in den Gefängnissen sitzen und Erdogans Gegenkandidat von der HDP, Selahattin Demirtas, seinen Wahlkampf au...

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