13.06.2018 / Feuilleton / Seite 10

Warmbrunn, Marian, Stankovski

Jegor Jublimov

Was ist besser, den guten Onkel in herzallerliebsten Schmonzetten zu spielen oder den Fiesling in einem Kultfilm? Harald Warmbrunn, der gestern 85 wurde, wird wohl für immer als der schmierige Conférencier Benno Bohne aus Konrad Wolfs »Solo Sunny« in Erinnerung bleiben. Dieser Film wird auch in 100 Jahren noch gezeigt. Allerdings wird man Warmbrunns rund 100 andere Nebenrollen dann kaum noch kennen. Der Berliner begann in einem Arbeitertheater und wurde schon während des Schauspielstudiums von der DEFA entdeckt. Er spielte Arbeiter und faschistische Schergen, Ärzte, Förster und Inspektoren in Gegenwarts- wie historischen Stoffen. Dazu kamen ungezählte Rollen an der Berliner Volksbühne zwischen 1967 und 2011. Trotz gesundheitlicher Probleme steht er noch ab und an vor der Kamera, letztens etwa in dem antifaschistischen Spielfilm »Der Hauptmann«.

Warmbrunn...

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