08.06.2018 / Ausland / Seite 6

Aufstand der Himbeerbauern

In Serbien blockieren Landwirte eine wichtige Landstraße. Sie fordern feste Abnahmepreise

Roland Zschächner

Es ist fast schon ein Ritual. Im Frühsommer gehen die Himbeerbauern im Westen Serbiens auf die Straße, um von Belgrad mehr Unterstützung zu fordern. So auch in diesem Jahr: Am Wochenende blockierten einige Bauern in Prijepolje die wichtige Verbindungsstraße nach Montenegro. Der Protest zeigte Wirkung. Am Donnerstag traf sich Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic mit Vertretern der Himbeerbauern, um anschließend zu versichern, dass die Bereitschaft bestehe, die Landwirte mit Subventionen und andere Hilfe zu unterstützen, wie die Nachrichtenagentur Beta meldete.

Ob diese Zusage ausreicht, bleibt abzuwarten. Denn für die Himbeerbauern, zumeist produzieren sie in kleinen Betrieben in Familienbesitz, steht die Erntesaison bevor. Deswegen verlangen sie, dass ihnen die Früchte für einen Preis von mindesten 180 Dinar für das Kilogramm abgenommen werden – rund 1,50 Euro. Zur Zeit werden lediglich 100 Dinar bezahlt, wie die Belgrader Zeitung Blic berichtet...

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