08.06.2018 / Inland / Seite 8

»Soldat ist kein Beruf wie jeder andere«

»Tag der Bundeswehr«: Am kommenden Sonnabend wird bundesweit fürs Sterben geworben. Ein Gespräch mit Felix Oekentorp

Markus Bernhardt

An über 16 Standorten will die deutsche Armee am kommenden Sonnabend den diesjährigen »Tag der Bundeswehr« begehen. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner- und Gegnerinnen (DFG-VK) ruft zu Protesten dagegen auf. Warum?

Events wie der »Tag der Bundeswehr« sind der Versuch, uns von der deutschen Militärpolitik zu überzeugen und Kriegsstimmung zu verbreiten. Für ihre Kriegseinsätze braucht die Bundeswehr mehr Soldatinnen und Soldaten, deshalb rekrutiert die Armee mit immer skrupelloseren Mitteln. Dabei macht sie jungen Menschen Versprechungen, von denen sie weiß, dass sie diese später nicht einhalten kann. Von gefährlichen Einsätzen, verletzten und toten Soldaten sowie der verpflichtenden Teilnahme an Auslandseinsätzen ist in der Armeewerbung keine Rede. Das würde sicher auch nicht zur Feierstimmung passen. Denn der Dienst in der Bundeswehr ist eben kein Volksfest.

Es ist doch eigentlich schon lange Alltag, dass die Bundeswehr öffe...

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