05.06.2018 / Sport / Seite 16

Hinter der Mallinie

Heidelberger Lokalrivalen kämpften in Berlin um den deutschen Meistertitel im Rugby

Oliver Rast

»Rudern Sie gelegentlich?« Elmar Heimpel wirkte kurz verdutzt, antwortete aber schlagfertig: »Nur an der Rudermaschine.« Der 25jährige ist bei der Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) Kapitän der Rugbyabteilung. Als der Neckar zugefroren war, sollen rudernde Heidelberger Studenten dem rustikalen Sport verfallen sein, besagt die Legende. Seit 1919 raufen Spieler bei der RGH um das Ei, beim ältesten deutschen Rugbyverein Heidelberger Rugbyklub (HRK) bereits seit 1889.

RGH und HRK bestritten am Samstag im Stadion des Rugbyklubs 03 Berlin im Stadtteil Weißensee das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die RGH stand nach zehn Jahren mal wieder im Endspiel, der HRK zum zehnten Mal in Folge. In den Halbfinals eine Woche zuvor hatten sich die Heidelberger gegen die beiden besten Teams aus der Nordstaffel der zweigleisigen Bundesliga durchgesetzt. HRK kam gegen die ersatzgeschwächten Hannoveraner vom SC Germania List zu einem 118:0-Kantersieg, RGH gewann 32:24 bei ...

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