16.06.2018 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Was für ganz Schlaue

Über die Zweischneidigkeit menschlicher Intelligenz, und wie sie gemessen wird

Gisela Sonnenburg

Sind Sie gut in Mathematik? Dann ist Ihnen der Intelligenztest der Mensaner, der international anerkannt ist, zu empfehlen. Denn erstens haben Matheaufgaben darin ein Übergewicht, zweitens wird Mathe vom Intelligenzverein Mensa ohne Multiple Choice abgefragt. Rasante Schnelligkeit und kaltblütiges Kalkulieren führen hier zum Ziel. Beim Subtrahieren, Addieren, Multiplizieren, Dividieren … Warum aber steht gerade Mathe im Ruf, Gradmesser für Intelligenz zu sein?

Man benötigt einige Intelligenz – und zwar kritische – um das zu beantworten. Der springende Punkt: Mathematik wird als Inbegriff von Rationalität verstanden. Das kommt Menschen entgegen, deren Gehirnhälften getrennt voneinander besser arbeiten als in Verknüpfung. Meistens ist das so bei Männern. Bei Frauen sind die Hirnhälften typischerweise stark vernetzt. Das besagen grundlegende Forschungsergebnisse, die Anne Moir und David Jessel in ihrem Buch »Brainsex – Der wahre Unterschied zwischen Mann und...

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