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26.05.2018 / Inland / Seite 5

Schlimmer als Banken

Vermögensverwalter wie Blackrock sind die neuen Herrscher im Finanzkapitalismus. Hans-Böckler-Stiftung warnt vor Gefahren für Beschäftigte

Ralf Wurzbacher

Für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung sind Finanzinvestoren im Begriff, »eine neue Kultur der Unternehmensführung durchzusetzen«, die die kurzfristigen Aktionärsinteressen über alles stelle und die längerfristigen Belange von Beschäftigten und Verbrauchern »an den Rand« dränge. In einer am Donnerstag vorgelegten Studie hat sich Alexander Sekanina vom Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (IMU) mit den finanzstärksten und einflussreichsten Akteuren der Zunft befasst: den sogenannten Vermögensverwaltern.

Diese sammeln im großen Stil Kapital ein, kaufen sich in Unternehmen ein und werden so zum bestimmenden Faktor bei der Ausrichtung der Geschäftspolitik. Die größten von ihnen kommen aus den USA, wobei die New Yorker Beteiligungsge­sellschaft Blackrock laut Untersuchung die »Speerspitze der Entwicklung« bilde. Das Investmenthaus verwalte 5,1 Billionen US-Dollar und sei »in der öffentlichen Wahrnehmung inzwi­schen zu einem Menetekel öko...

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