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25.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wundertüte für die Euro-Zone

EU-Kommission stellt Pläne für verbriefte Staatsanleihen im Währungsverbund vor. Risiko sollen Investoren und Fonds tragen

Simon Zeise

Die Euro-Zone sollte zu einem der stärksten Wirtschaftsräume werden. Das ist Schnee von gestern. Die Konstruktion des Währungsverbundes krankt daran, dass sich die Gründer des Vertragswerks nicht auf eine gemeinsame Euro-Staatsanleihe geeinigt haben. Staatsfinanzierung ist ausgeschlossen. Zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen können sich die »Europäer« somit abschminken: Während zehnjährige US-Staatsanleihen mit drei Prozent verzinst werden, kann man sich bei gleichlang laufenden Bundesanleihen über einen Risikoaufschlag von einem halben Prozent freuen.

Die Ordnung im Währungsverbund ist auf Sand gebaut. Noch immer stehen Kredite, die nicht bedient werden können, im Wert von einer Billion Euro in den Büchern der Banken der EU. Nur durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wird die Kreditvergabe angekurbelt. Sie finanziert durch den Ankauf von Staatsanleihen im Wert von 30 Milliarden Euro im Monat die Mitgliedsländer.

Am Donnerstag erkl...

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