25.05.2018 / Inland / Seite 5

Rosskur für Deutsche Bank

Profitschwindsucht beim Geldhaus: Mindestens 7.000 Jobs sollen weg

Klaus Fischer

Die Deutsche Bank krankt an Profitschwindsucht. In den zurückliegenden drei Jahren hat der Finanzmulti rote Zahlen geschrieben – ein Zustand, der weder die Aktionäre noch die für das internationale Ranking und Standing des Geldhauses wichtigen Analysten der Branche zufriedenstellt. Auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt am Main versprach der neue Vorstandschef Christian Sewing Abhilfe.

Die vom Vorstand verordnete Medizin für den Patienten, der einst als stolzer Platzhirsch der »Deutschland AG« galt: Amputationen und Doping, sprich Jobabbau, noch mehr Digitalisierung, das Übliche also, gerne mit dem Begriff »Sparen« verschleiert. Von derzeit rund 97.100 Vollzeitstellen sollen nach der Operation deutlich unter 90.000 übrigbleiben. »Der Stellenabbau ist unvermeidlich, wenn unsere Bank nachhaltig profitabel werden soll«, sagte Sewing. Der Schnitt werde sozialverträglich erfolgen.

Betroffen sei vor allem der Aktienhandel. In dem Bereich stehen etw...

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