25.05.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Den Rechten keinen Meter

Die AfD will am Sonntag mit Tausenden durch Berlin marschieren. Ihre Gegner werden mehr sein

Jan Greve

Ab wann ist eine Demonstration eigentlich »groß«? Die »Alternative für Deutschland« plant an diesem Sonntag eine »Großdemonstration« in Berlin, für die sie im Vorfeld 12.000 Teilnehmer angemeldet hatte. So viele werden es ziemlich sicher nicht, die die AfD an diesem Tag auf die Straßen bringen wird, um vom Hauptbahnhof bis zum Brandenburger Tor für die »Zukunft Deutschlands« zu marschieren. Mittlerweile heißt es aus dem Bundesvorstand, 2.500 Menschen seien das Minimalziel, 5.000 ein Erfolg. Klar ist: Jeder einzelne Repräsentant oder Sympathisant einer völkisch-nationalistischen Partei ist einer zuviel.

Am Mittwoch trafen sich Teile der AfD-Prominenz in Berlin, um der versammelten Hauptstadtpresse ihre »persönlichen Beweggründe« für ihre Teilnahme am Sonntag zu erläutern. Neben dem Berliner Landeschef und stellvertretenden Bundessprecher (so nennt die AfD ihre Parteiführung) Georg Pazderski waren mit Guido Reil, Andreas Kalbitz und Steffen Königer drei Bei...

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