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24.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pistole vor der Brust

Brüssel im Handelsstreit mit Washington zu Konzessionen bereit. Iran-Geschäft soll gegen US-Sanktionen geschützt werden

Jörg Kronauer

Können die Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl- und von zehn Prozent auf Aluminiumverkäufe in die USA noch abgewendet werden, mit denen US-Präsident Donald Trump droht?

Die Chancen auf eine Einigung zwischen Brüssel und Washington stehen zur Zeit eher schlecht. In der vergangenen Woche haben die EU-Staats- und Regierungschefs ein Angebot vorgelegt, das Trump umstimmen soll: Demnach sind sie bereit, über einen verbesserten Marktzugang für beide Seiten zu verhandeln – etwa niedrigere EU-Einfuhrzölle auf US-Autos. Über Vereinfachungen bei sonstigen Exportvorschriften wollen sie reden, WTO-Reformen könnten diskutiert, und – last but not least – der Bezug verflüssigten US-Frackinggases ausgeweitet werden. Wenngleich dies zur Zeit noch um ein Drittel teurer ist als das Pipelinegas aus Russland. Allerdings besteht Brüssel weiterhin darauf, dass die Trump-Regierung vorab die bis zum 1. Juni befristete Ausnahme für die EU von den Strafzöllen in eine Dauerbefreiung...

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