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24.05.2018 / Ausland / Seite 7

Ärger am Golf

Strafsanktionen gegenüber dem Iran werden auch Verbündete Washingtons in der Region treffen

Gerrit Hoekman

Die USA fordern ihre Verbündeten auf der arabischen Halbinsel auf, ihrer Konfrontationspolitik gegenüber dem Iran zu folgen, und sorgen für neue Konflikte in der Region. Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) unterstützen den Kurs des US-Präsidenten Donald Trump, sie haben ihn sogar dazu ermutigt. Oman, Kuwait und Katar sind hingegen für eine moderate Haltung gegenüber Teheran.

Damit tut sich im Golfkooperationsrat (GCC), dem alle sechs Staaten angehören, eine neue Konfliktlinie auf, nachdem das von Saudi-Arabien, Bahrain und den UAE vor einem Jahr verhängte Embargo gegen Katar das Bündnis bereits auf eine harte Probe stellt. Das kleine Emirat wird verdächtigt, in anderen arabischen Staaten radikale Islamisten zu unterstützen. Außerdem unterhält Katar recht gute Beziehungen zum Iran.

Den USA kommt der Streit am Golf ungelegen, denn sie unterhalten in Katar ihre größte Militärbasis in der Region. Sie ist wichtig, um militärisch...

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