24.05.2018 / Inland / Seite 2

»Sie beteiligt sich am nuklearen Wettrüsten«

Deutsche Bank hält Hauptversammlung ab. Kritische Aktionäre kritisieren Anlageverhalten der Investoren. Ein Gespräch mit Christian Russau

Gitta Düperthal

Heute lädt die Deutsche Bank in Frankfurt am Main zur Hauptversammlung. Sie beantragen, den Vorstand nicht zu entlasten, weil das Geldhaus in verschiedene schmutzige Geschäfte involviert ist – unter anderem auch in Waffendeals. Was werfen Sie den Bankern vor?

Wir kritisieren, dass die Deutsche Bank die Finanzierung von und Beteiligungen an Atomwaffenherstellern nicht kategorisch ausschließt. Sie beteiligt sich am nuklearen Wettrüsten. Laut einer Untersuchung der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederländischen Friedensorganisation Pax unterhält die Deutsche Bank aktuell zu zwölf von 20 untersuchten Atomwaffenproduzenten Geschäftsbeziehungen im Gesamtwert von 6,6 Milliarden US-Dollar. Die Deutsche Bank sollte keine Kredite an solche Unternehmen vergeben, keine Anleihen dort vornehmen und keine Aktien an ihnen besitzen.

Wie hält es die Deutsche Bank mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete?

Sie macht Geschäfte mit BAE-Sy...

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