23.05.2018 / Inland / Seite 5

»Spur führt nach ganz oben«

Neue Details zu Bestechungsvorwürfen gegenüber Heckler & Koch: Für Waffenexporte nach Mexiko sollen Tausende Euro geflossen sein

Jan Greve

Es braut sich etwas zusammen in Stuttgart. Nachdem in der vergangenen Woche der Prozess gegen ehemalige Manager und Mitarbeiter der deutschen Rüstungsschmiede Heckler & Koch vor dem dortigen Landgericht begonnen hatte (siehe jW vom 16.5.), machte am Dienstag die nächste Nachricht die Runde. 2009 und 2010 soll der Waffenkonzern politisch Verantwortliche mit Geld bestochen haben, um die Ausfuhr von Tausenden Sturmgewehren nach Mexiko positiv zu beeinflussen oder zu beschleunigen. Das geht aus Recherchen des ARD-Magazins »Report Mainz« hervor.

Ganz neu sind die Korruptionsvorwürfe indes nicht, dafür aber so manche Beweise. Laut der Recherchen soll der Konzern zwei Bundestagsabgeordneten der FDP, die sich mit Rüstungsthemen befassten, jeweils 5.000 Euro angeboten und letztlich auch gespendet haben. Zudem seien 10.000 Euro an den baden-württembergischen CDU-Kreisverband Rottweil geflossen. Zu diesem Verband gehört der langjährige Unionsfraktionschef im Bun...

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