19.05.2018 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Risi e Bisi

Ina Bösecke

»Tschick« (Deutschland 2016) von Fatih Akin hält sich nahezu an alle Vorgaben des gleichnamigen Romans von Wolfgang Herrndorf, eines bei Kritikern und Publikum gleichermaßen beliebten Bestsellers aus dem Jahre 2010. Er erzählt die Geschichte zweier vierzehnjähriger Außenseiter, die in Berlin einen Lada »ausleihen« und sich auf den Weg in die Walachei machen, dort aber nie ankommen, weil sie in der ostdeutschen Provinz versacken. Dennoch ist die Reise wertvoll für die Jungen, weil sie Erfahrungen machen, die sie am Swimmingpool der Eltern nicht gemacht hätten. Wobei nur Maik Klingenberg (im Film von Tristan Göbel gespielt) aus begüterten Verhältnissen stammt, dafür aber eine Mutter hat, die regelmäßig in der Entzugsklinik weilt, und einen Vater, der mit der jungen Assistentin auf »Geschäftsreise« fährt. Tschick (Anand Batbileg) ist ein begabter, aber permanent betrunkener Jugendlicher mit russischem Migrationshintergrund. Um ihn kümmert sich auch niemand....

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