19.05.2018 / Inland / Seite 5

Kopierer standen still

Letzte Lohnerhöhung vor 17 Jahren: Studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen traten für eine Woche in den Ausstand

Stefan Thiel

Fahnenmeer im Wedding. Wer sich am Donnerstag nachmittag dem Berliner Leopoldplatz näherte, konnte den Menschenpulk mit Flaggen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) eigentlich nicht übersehen.

Die beiden zuerst genannten Organisationen hatten die studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen zum einwöchigen Warnstreik aufgerufen. Vom Montag bis zum heutigen Sonnabend sollten die Kopierer an den Unis und Fachhochschulen nach Möglichkeit stillstehen. An den Hochschulen der Hauptstadt arbeiten rund 8.000 studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Ohne sie ist eine Aufrechterhaltung von Forschung, Lehre und Serviceleistungen langfristig kaum möglich.

Zur Streikbeteiligung konnte Tom Erdmann von der GEW auf Nachfrage von jW am Donnerstag noch keine genauen Angaben machen. Man müsse erst noch die entsprec...

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