15.05.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Wieder alles gut bei Siemens?

Konzern verzichtet weitgehend auf Werksschließungen. Arbeitsplätze sollen trotzdem im großen Stil abgebaut werden

Stefan Thiel

Ein Auf und Ab der Gefühle mussten die Beschäftigten der Siemens-Kraftwerkssparte in der vergangenen Woche durchleben. Erst kündigte der Konzern am Montag an, möglichst viele Werke der kriselnden Sparte nach Pfingsten für eine Woche zu schließen und die Mitarbeiter in den »Zwangsurlaub« zu schicken. Die Beschäftigten sollen Überstunden abbauen oder Urlaubstage nehmen. Am Dienstag dann die Bekanntgabe der am späten Vorabend erzielten Einigung der Unternehmensspitze mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall auf Eckpunkte für einen »Zukunftspakt«, der die im vorigen Herbst von Konzernchef Josef Käser angekündigten Standortschließungen nun weitgehend ausschließt.

Wie die IG Metall am selben Tag mitteilte, ist es ihr außerdem gelungen, mit dem Management den Erhalt der Radolfzeller Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung zu vereinbaren. Betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen sind bei Siemens somit weiter ausgeschlossen. Zudem so...

Artikel-Länge: 5272 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe