15.05.2018 / Ausland / Seite 7

Iran will »Garantien«

Teheran verhandelt mit der EU über die Rettung der Wiener Vereinbarungen. Aber die Bevölkerung ist skeptisch

Knut Mellenthin

Nach dem Ausstieg des US-Präsidenten Donald Trump aus dem 2015 geschlossenen Atomabkommen mit dem Iran (JCPOA) rotiert die Diplomatie. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Zarif beendet am heutigen Dienstag in Brüssel seine erste Sondierungsreise. Gesprächspartner werden seine Kollegen aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien sowie die EU-Außenpolitikchefin Federica Mogherini sein. Zarif besuchte zuvor am Sonntag Beijing und am Montag dann Moskau, um mit den Außenministern Chinas und Russlands zu sprechen. Er fordert, wie er am Sonntag bei der Ankunft in Beijing sagte, eine »Garantie« der europäischen Länder, dass auch nach dem Rückzug der USA »die Interessen der iranischen Nation gewahrt bleiben«.

Oft sprechen Regierungspolitiker in diesem Zusammenhang auch von »festen und objektiven Garantien«. Was damit konkret gemeint ist, wird man bis jetzt nirgendwo öffentlich definiert finden. Abbas Araghchi, einer der stellvertretenden Außenminister...

Artikel-Länge: 3853 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe