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14.05.2018 / Feuilleton / Seite 11

Orgien des SPD-Kannibalismus

Reaktionäre Wende: Ein Buch über die frühe deutsche Science-Fiction-Literatur

Gerd Bedszent

Über die Anfänge deutscher Science-Fiction ist vergleichsweise wenig publiziert worden. Natürlich kennt (fast) jeder SF-Fan die wichtigsten Werke von Kurd Laßwitz. Auch frühe Wegbereiter des Genres wie E. T. A. Hoffmann werden immer noch gern gelesen. Andere deutsche Vertreter der Phantastik, beispielsweise Hans Dominik, werden heute kritisch gesehen. Die meisten damals geschriebenen Werke sind vergessen, mehrheitlich zu Recht. Ein zwischen 1978 und 1987 erschienenes dreibändiges Werk des DDR-Autors Claus Ritter zur Geschichte der kaiserlich-deutschen SF ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Das nun herausgekommene Buch »Fortschritt und Fiasko. Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction« ist Ergebnis einer imposanten Fleißarbeit. Der Autor Hans Frey hat Unmengen an Primär- und Sekundärliteratur durchgearbeitet und die frühe Science-Fiction-Literatur thematisch zu strukturieren versucht. Das Ergebnis ist beeindruckend. Vieles von dem, was er beschr...

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