14.05.2018 / Titel / Seite 1

G-20-Fahndungsfieber

BKA und LKA starten europaweite Suche nach 24 Personen, die am Rand des Hamburger Gipfels im Juli 2017 randaliert haben sollen

Claudia Wangerin

Mehr als neun Monate nach den Protesten gegen den G-20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei eine europaweite Fahndung nach 24 mutmaßlichen Randalierern eingeleitet – dies wurde am Wochenende bekannt. Das Bundeskriminalamt (BKA) habe am 13. April eine Fahndungsliste mit Bildern von zwei Dutzend bisher unbekannten Personen »an die durch das LKA Hamburg ausgewählten europäischen Staaten« übersandt, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion, die zuerst den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorlag. Mit der »Bitte um Identifizierung« der Tatverdächtigen ging die Fahndungsliste demnach an 15 ausländische Dienststellen, unter anderem an die »Guardia Civil Counter Terrorism Unit« in Spanien, die »State Security Division« in Griechenland, das »SO15 Counter Terrorism Command« in Großbritannien sowie weitere Sicherheitsbehörden in Frankreich, Polen, Ungarn, Tschechien, den Niederlanden, Belgien, Österreich, ...

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