11.05.2018 / Ausland / Seite 8

»Schwerpunkt bleibt Arbeit in Stadtteilen und Betrieben«

Die Partei der Arbeit: von der maoistischen Kleingruppe zu einer relevanten politischen Kraft in Belgien. Ein Gespräch mit Alice Bernard

Florian Wilde

Sie sind im Parteivorstand der Partei der Arbeit Belgiens (flämisch Partij van de Arbeid van België, PVDA, bzw. französisch Parti du Travail de Belgique, PTB, jW) tätig? Was charakterisiert ihre Organisation?

Die PTB ist aus den Bewegungen von 1968 hervorgegangen. Wir sind die einzige landesweite Partei in Belgien, alle anderen organisieren sich nach Regionen. Über viele Jahre waren wir eine eher kleine maoistische Kaderpartei mit Schwerpunkt auf der Betriebsarbeit. 2008 haben wir beschlossen, uns zu öffnen.

2014 sind wir mit zwei im Landesteil Wallonien gewählten Abgeordneten erstmals ins belgische Parlament eingezogen. Das war für uns der Durchbruch. Seitdem versuchen wir, die Anliegen der arbeitenden Menschen in das Parlament zu bringen und aus dem Parlament heraus Streik- und Protestbewegungen zu unterstützen. Schwerpunkt unserer Arbeit bleiben aber Stadtteile und Betriebe. Seit 2008 konnten wir unsere Mitgliederzahl von damals 3.000 auf jetzt etwa 14...

Artikel-Länge: 4089 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe