09.05.2018 / Inland / Seite 4

Rüstungsdeal mit US-Konzern

US-Außenministerium bewilligt Milliardengeschäft von Lockheed Martin mit der Bundeswehr

Susan Bonath

Die Zeichen stehen auf Aufrüstung, die Militärausgaben im Bundeshaushalt steigen. Das Kriegsgerät kauft man dabei auch von Konzernen im befreundeten Ausland. Wie am Sonntag zuerst das Bundeswehr-Journal (online) berichtete, hat das US-Außenministerium bereits vergangenen Freitag einem Milliardendeal mit der deutschen Luftwaffe zugestimmt. Das US-Rüstungsunternehmen Lockheed Martin darf demnach sechs Transportflugzeuge vom Typ »C-130J-30 Super Hercules« an die Bundeswehr liefern. Das Gesamtvolumen des Auftrags beziffert das US-Verteidigungsministerium auf 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro).

Das Außenministerium in Washington erklärte, es habe dem Deal auch im eigenen Interesse zugestimmt. »Der Verkauf trägt zur Verteidigungsfähigkeit eines NATO-Verbündeten bei, der eine wichtige Kraft für die politische und wirtschaftliche Stabilität in Europa ist«, heißt es in seiner Mitteilung. Damit sei das Geschäft »auch ein Beitrag zur nationalen Sich...

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