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05.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Unsoziales Geschäftsmodell

Subventioniertes Lohndumping: In den USA sind Amazon-Beschäftigte auf Lebensmittelhilfen angewiesen, um nicht zu verhungern

Ralf Wurzbacher

Wie es sich wohl anfühlt, wenn man abends bereits ahnt, dass man zum Frühstück ein paar Milliarden Euro reicher ist? Amazon-Chef Jeffrey »Jeff« Bezos sollte an derlei gewöhnt sein. In der Vorwoche hatte der Gründer des weltweit führenden Onlinehändlers die Quartalsbilanz seines Konzerns präsentiert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 51 Milliarden US-Dollar, der Gewinn verdoppelte sich auf über 1,6 Milliarden US-Dollar.

Seinen persönlichen »Lohn« strich Bezos dann in der Nacht zu Freitag ein. Der nachbörsliche Kursanstieg spülte dem Großaktionär mal eben zwölf Milliarden US-Dollar zusätzlich in die Privatkasse. Als davor schon reichster Mensch auf Erden darf er jetzt schätzungsweise 134 Milliarden US-Dollar (111 Mrd. Euro) sein eigen nennen.

Wohin mit soviel Geld? Die angeblich 35 Millionen US-Dollar, die Bezos gerade in eine neue Villa mit 25 Bädern und elf Schlafzimmern steckt, hat er jedenfalls schnell wieder reingeho...

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