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04.05.2018 / Inland / Seite 5

Gleichbehandlung gefordert

Sachsens Regierung will nur jüngere Lehrer verbeamten. Beschäftigte wehren sich

Steve Hollasky

Die Nerven liegen blank in Sachsens Lehrerzimmern, zumindest, wenn es um die aktuellen Pläne der CDU-SPD-Landesregierung geht. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) trat im März mit einem Maßnahmenkatalog an die Öffentlichkeit. Sein »Handlungsprogramm für nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität in Sachsen« soll offiziell den Lehrermangel im Freistaat bekämpfen. Im Kern soll es um eine bessere Bezahlung gehen. Hierzu sollen Lehrkräfte verbeamtet werden.

Piwarz Vorhaben lässt jedoch schon jetzt einen Riss durch die Kollegien gehen. Denn die Verbeamtung soll lediglich Pädagogen angeboten werden, die das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das sind insgesamt gerade einmal 6.000 Lehrkräfte. Die restlichen 27.000 Beschäftigten haben diese Altersgrenze bereits überschritten.

Diese reagieren seit längerem mit Protesten. So versammelten sich etwa anlässlich einer Rede des Kultusm...

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