27.04.2018 / Ausland / Seite 7

Macrons »New Deal«

Auch Frontbildung gegen Iran ist Ergebnis des Besuchs des französischen Präsidenten in Washington

Knut Mellenthin

Frankreich und die USA sind sich bei der Planung ihrer nächsten Maßnahmen gegen den Iran offenbar näher gekommen. Während eines Besuchs im Weißen Haus am Dienstag sprach der französische Präsident Emmanuel Macron zum ersten Mal über sein Projekt eines »New Deal« mit dem Iran. Dieser solle das 2015 geschlossene Wiener Abkommen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Im Gegensatz zu seinem Gastgeber Donald Trump sprach sich der Franzose ausdrücklich dafür aus, an den bestehenden Vereinbarungen festzuhalten. Der US-Präsident hatte im Januar damit gedroht, die 2015 ausgesetzten Sanktionen wieder zu aktivieren, falls die Europäische Union (EU) sich bis zum 12. Mai nicht zu gemeinsamen schärferen Maßnahmen gegen den Iran verpflichte. Noch während der abschließenden Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen kokettierte Trump wie ein Kind mit der Aussage, niemand wisse, wie er sich am 12. Mai verhalten werde.

In Wien hat sich der Iran verpflichtet, sein ziviles...

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