27.04.2018 / Ausland / Seite 7

Impressionen aus Havanna

Eine Woche nach den Wahlen kehrt in Kuba wieder Ruhe ein. Eine Kurzreportage

Volker Hermsdorf, Havanna

Seit gut einer Woche hat Kuba eine neue Regierung und seit fast 60 Jahren zum ersten Mal einen Präsidenten, der nicht den Nachnamen Castro trägt. Aus allen Teilen der Welt trafen Glückwünsche an den neuen Staats- und Regierungschef Miguel Díaz-Canel in Havanna ein. Das Treiben in den Straßen der Hauptstadt aber nimmt seinen normalen und wie immer geschäftigen Gang. Beim Durchqueren verschiedener Stadtteile verfestigt sich der Eindruck, dass der Beginn der »Nach-Castro-Zeit«, wie manche den Generationenwechsel bezeichnen, von der Bevölkerung als ein völlig unspektakulärer, normaler Vorgang wahrgenommen wird. Die Gegner des kubanischen Systems, die auf Unruhe oder antikommunistische Manifestationen gehofft hatten, werden in diesen Tagen bitter enttäuscht.

Einzig das Bedürfnis nach Informationen scheint gestiegen zu sein. Es ist noch schwieriger als sonst, an den offiziellen Verkaufskiosken eine Tageszeitung zu ergattern. Das freut allerdings die Rentner, di...

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