17.04.2018 / Ausland / Seite 7

Immer wieder Djukanovic

Bei Präsidentschaftswahl in Montenegro gewinnt wenig überraschend Expremier in erster Runde

Roland Zschächner

Der neue Präsident Montenegros heißt Milo Djukanovic. Er hat die Wahl am Sonntag mit 54 Prozent der abgegebenen Stimmen in der ersten Runde gewonnen. Ein anderes Ergebnis wurde nicht erwartet. Seine Kontrahenten landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Der zweite ging mit 33 Prozent an Mladen Bojanic, den Kandidaten der oppositionellen Demokratischen Front.

Der Westen dürfte zufrieden sein mit dem Ergebnis. Djukanovic sprach noch am Sonntag abend vor seinen Anhänger in der Hauptstadt Podgorica. Die Wahlen seien »eine Bestätigung der Entscheidung Montenegros, den europäischen Weg fortzusetzen, der uns zu einer EU-Mitgliedschaft führt«. Seit fast drei Jahrzehnten bestimmt Djukanovic die Politik des Balkanland. Fünf Jahre wird er nun das Amt des Staatschefs innehaben.

Djukanovic, der auch Vorsitzender der regierenden Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS) ist, war bereits zwischen 1998 und 2002 Präsident, Montenegro war damals noch mit Serbien Teil der Bu...

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